Anforderungen an MitarbeiterInnen in wohnbezogenen Diensten der Behindertenhilfe

Date

2015

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Publisher

Lebenshilfe-Verlag

Abstract

Die Behindertenhilfe durchzieht ein Reformprozess, der unter den Schlagworten Personenzentrierung, personale Orientierung oder Paradigmenwechsel gefasst wird. Das vorliegende Buch beschreibt, worin dieser Wandel im Einzelnen besteht, was dies für Mitarbeiter(innen) in der direkten Assistenz bedeutet und wie sich das professionelle Handeln verändern muss, um sich an den Leitzielen der Normalisierung, der Selbstbestimmung und der Partizipation auszurichten. Dies geschieht exemplarisch für den Bereich des Wohnens für Menschen mit geistiger Behinderung. Auf theoretischer Ebene müssen strukturelle Veränderungen (z. B. neue und veränderte Leistungsformen), inhaltliche Neu-Ausrichtungen (wie z. B. Orientierung am Sozialraum) und reflexive Überlegungen (Bearbeitung von Macht- und Gewaltverhältnissen) Hand in Hand gehen. Empirisch untersucht die Arbeit, wie das Personal einer großen Einrichtung im Bundesgebiet diesen Reformprozess wahrnimmt und welche Auswirkungen er auf deren Selbstverständnis hat.

Description

Anmerkung des Umsetzungsdienstes: Das Werk wurde vom SfBS für Blinde und Sehgeschädigte zitierfähig umgesetzt

Keywords

Bildung und Erziehung, Behindertenhilfe, Sozialpädagogische Betreuung, Behindertenwohnheim

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