Service for the Blind and Visually Impaired
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Recent Submissions
Unterstütztes Wohnen und Teilhabe
(Springer VS, 2024) Dieckmann, Friedrich; Heddergott, Theresia; Thimm, Antonia
Das Buch fasst die Forschung zum unterstützten Wohnen und zur Teilhabe von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zusammen und weist Richtungen für die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung. Im ersten Teil wird die Forschung zum Wohnen mit Unterstützung in der Teilhabeforschung verortet und ein Überblick über die Entwicklung und den Stand der deutschsprachigen und internationalen Wohnforschung gegeben. Der zweite Teil setzt mit der partizipativen Forschung und der Zusammenstellung internationaler standardisierter Erhebungsinstrumente forschungsmethodische Impulse. Im dritten Teil werden innovative Themenfelder (Sozialraum, Organisationskultur, technisch unterstützte Teilhabe, Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf) mit ihren Erkenntnissen und Herausforderungen vorgestellt. Die Herausgeber*innen Prof. Dr. Friedrich Dieckmann lehrt Psychologie in der Heilpädagogik / Inklusiven Pädagogik und leitet das Institut für Teilhabeforschung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster. Theresia Heddergott, M.A. Heilpädagogik, war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Teilhabeforschung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster und ist seit 2020 für das Bildungsinstitut Münster e.V. tätig. Antonia Thimm, Diplom-Psychologin & Diplom-Heilpädagogin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Teilhabeforschung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster.
Handbuch der Strukturdiagnostik
(Schattauer, 2018) Hörz, Susanne; Doering, Stephan
Mit Strukturdiagnostik zum psychotherapeutischen Behandlungserfolg Das Konzept der psychischen Struktur erfährt in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit. Allerdings lassen sich Strukturdimensionen wie Selbstwahrnehmung, Identität und Beziehungsgestaltung nicht direkt beobachten und sind somit diagnostisch schwer einzuschätzen. Im Bereich der Persönlichkeitspathologie sind valide Informationen über zugrunde liegende Funktionsdefizite VorausSetzung für eine fundierte Behandlungsplanung und erfolgreiche Therapie. Das renommierte internationale Autorenteam stellt hier zum ersten Mal alle in deutscher Sprache vorliegenden und überprüften Instrumente (Interviews und Fragebögen) zur Strukturdiagnostik detailliert und anschaulich dar. Konzeptuelle Hintergründe werden erläutert, Testgütekriterien referiert sowie die klinische und wissenschaftliche Anwendbarkeit diskutiert. Ein Handbuch, das sowohl im klinischen Alltag als auch für wissenschaftliche Fragestellungen, wie z. B. die Evaluation von Psychotherapien, unverzichtbar ist.
Brücken bauen
(Klett-Cotta, 2013) Pörtner, Marlis
Die Denkweisen, die Gefühlswelten und das Verhalten von Menschen mit geistiger Behinderung verstehen zu lernen und angemessen damit umzugehen, das ist die Absicht dieses Buches. Die Autorin führt uns Nicht-Behinderten vor Augen, welche Erwartungen behinderte Menschen an uns stellen, wie wir diese erfüllen können, aber auch, wie oft wir diese enttäuschen, wie oft wir ihre Bedürfnisse ignorieren oder ihnen ganz selbstverständliche Entwicklungsmöglichkeiten vorenthalten. Dies geschieht häufig unbewußt, ja in guter Absicht - etwa dann, wenn wir sie vor negativen Erfahrungen schützen wollen, ihnen dadurch aber ein wesentliches Element ihrer persönlichen Entwicklung vorenthalten.
Statt dessen gilt es, ihr Selbstkonzept zu stärken und es ihnen zu ermöglichen, eigene Erfahrungen zu sammeln. Die Autorin zeigt anschaulich und lebensnah, daß schon die kleinen Schritte im nur scheinbar banalen Tageslauf für behinderte Menschen große Bedeutung haben können.
Das Buch richtet sich an alle, die professionell mit geistig Behinderten und ihren Angehörigen zu tun haben, kann aber auch von den Familienmitgliedern mit viel Gewinn gelesen werden.
Abschlussbericht Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Teilhabesurvey – Welle 2
(infas, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, 2025) Harand, Julia; Deutschmann, Christian ; Lütgendorf, Hannah; Steinwede, Jacob; Kleudgen, Martin
Die "Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen" (kurz: Teilhabesurvey) untersucht die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Im empirischen Vergleich zu Menschen ohne Beeinträchtigung erschließen sich Besonderheiten und spezifische Probleme der Lebenswelt von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Der Teilhabesurvey befragt sowohl Personen in Privathaushalten als auch Bewohnerinnen und Bewohner in besonderen Wohnformen und im betreuten Wohnen für Menschen mit Behinderungen sowie in Alten- und Pflegeeinrichtungen. In die Studie werden auch Gruppen - wie wohnungslose Menschen sowie taubblinde und hörsehbeeinträchtigte Menschen - einbezogen, die über die üblichen Stichprobenverfahren nicht oder nur schwer erreicht werden. Der vorliegende Abschlussbericht beschreibt die Methodik und zentralen Ergebnisse der zweiten Welle des Teilhabesurvey, berichtet die Befunde aus den qualitativen Interviews, die im Rahmen des Forschungsvorhabens durchgeführt wurden, und verknüpft diese mit den quantitativen Befragungsergebnissen. Abschließend werden die Erkenntnisse aus der Befragung von wohnungslosen Menschen sowie der Befragung von hörsehbeeinträchtigten Menschen diskutiert.
Erwartungen, Einstellungen, Erfahrungen
(Frank & Timme, 2025) Maaß, Laura Marie
Der vorliegende Band untersucht die Zusammenarbeit zwischen hörenden Gebärdensprachdolmetschenden und ihrer tauben Kundschaft. Die Studie positioniert Gebärdensprachdolmetschen im Kontext der Translationsforschung und der Barrierefreien Kommunikation. Mit den Daten einer groß angelegten Umfrage bei beiden Gruppen wird empirisch ermittelt, wie die Befragten die Situation des Gebärdensprachdolmetschens in Deutschland erleben. Wie stellen sich Gebärdensprachdolmetschende auf die Anforderungen ihrer tauben Kundschaft ein? Wie bemisst sich Dolmetschqualität aus Sicht beider Gruppen? Die Studie legt dar, welche Herausforderungen sich aus dem akuten Dolmetschermangel in Deutschland ergeben und welche Good Practices für die Zusammenarbeit sich für die Gebärdensprachdolmetschenden als Dienstleistende und die tauben Gebärdensprachnutzenden als Kundschaft und Auftraggebende herausgebildet haben.
